Neu: Denon-DJ SC6000M & SC6000 Prime

Denon-DJ bringt zwei neue DJ-Mediaplayer auf den Markt: den SC6000M & den SC6000 Prime.

Beide vollständig Standalone-fähigen digitalen Medienplayer sind für professionelle Auftritte ausgelegt. Sie besitzen die ENGINE OS, haben einen 10.1-Zoll Touchscreen, bieten WLAN-Streaming, einen internen HDD-Schacht, einen 8.5 Zoll Jogwheel und Performance Pads mit Beleuchtung.

Der SC6000 Prime hat ein neues Vinyl-Design mit Quick Release Slipmat. Dabei kann die Motordrehung an oder ausgeschaltet werden.

Spezifikationen

SC6000M | 1.699€

  • Standalone-fähiger, professioneller Flaggschiff DJ Media Player mit dem leistungsstarken ENGINE OS
  • Motorisierter 8.5-Zoll Plattenteller mit Drehmoment-Anpassung
  • Neues Vinyl-Design mit Quick Release Slipmat
  • Motordrehung an/aus
  • HD 10.1-Zoll Touchscreen
  • Integrierte Internetfähigkeit über WLAN oder Kabel für Musikstreaming
  • Performance Pads aus Gummi mit exzellenter Ansprache und raffinierter Beleuchtung
  • Eingebauter HDD-Laufwerksschacht, um Musik auf dem Gerät abzuspeichern
  • IEC-Steckverbindung für sicheren Halt
  • Standalone Track-Vorschau
  • Serato DJ Pro Controller-Modus*
  • Klassenführende Timestretching- und Tonartwechsel-/Synchronisierungsalgorithmen
  • Interne Analyse von Musikdateien (inklusive Rekordbox™ Kollektionen)
  • Dual-Layer Playback mit unabhängigen Analog/Digitalausgängen
  • StagelinQ-Verbindung für professionelle Event/DJ-Beleuchtung und Videosteuerung
  • Spielt unkomprimierte Audioformate ab (FLAC, ALAC, WAV)

SC6000 Prime | 1.499€

  • Standalone-fähiger, professioneller Flaggschiff DJ Media Player mit dem leistungsstarken ENGINE OS
  • HD 10.1-Zoll Touchscreen mit hervorragender visueller und interaktiver Benutzeroberfläche
  • Integrierte Internetfähigkeit über WLAN oder Kabel für Musikstreaming
  • Performance Pads aus Gummi mit exzellenter Ansprache und raffinierter Beleuchtung
  • Eingebauter HDD-Laufwerksschacht, um Musik auf dem Gerät abzuspeichern
  • 8.5-Zoll Jogwheel mit großem Oberflächenbereich für Plattentellermanipulation
  • IEC-Steckverbindung für sicheren Halt§Standalone Track-Vorschau
  • Serato DJ Pro Controller-Modus*
  • Klassenführende Timestretching- und Tonartwechsel-/Synchronisierungsalgorithmen
  • Interne Analyse von Musikdateien (inklusive Rekordbox™ Kollektionen)
  • Dual-Layer Playback mit unabhängigen Analog/Digitalausgängen
  • StagelinQ-Verbindung für professionelle Event/DJ-Beleuchtung und Videosteuerung
  • Spielt unkomprimierte Audioformate ab (FLAC, ALAC, WAV)


Wie findest Du die richtige Location für Deine Veranstaltung?

Letzte Woche hat Arno Zillmer Dir Tipps gegeben, wie Du Deine eigene Veranstaltungsreihe startest. Nach dem Festigen Deiner Idee, machst Du Dir sicherlich schon Gedanken welche Location für Deine Veranstaltung in Frage käme. Doch wie findest Du den passenden Veranstaltungsort? Was musst Du bei der ersten Ansprache beachten? Arno Zillmer hat hier eine kleine Liste für Dich erstellt.

Finde die passende Location für Dein Konzept

Hierbei ist es wichtig, dass Deine Veranstaltung zur Zielgruppe passt, die Deine gewünschte Location anspricht. Somit muss man die Location entweder selbst bereits gut kennen oder sich mit ihr gut auseinandersetzen und sich informieren, welches Publikum regulär die Location besucht. Das ist an sich ganz einfach: Eine Rammstein-Tribute-Party wird im "Tipi am Kanzleramt" nicht das Richtige sein. Ein Akustik-Konzert von internationalen Insider-Acts außerhalb des Mainstreams im Weddinger MASTUL e.V. schon eher. Daumenregel ist hier: Finde Die Zielgruppe für Deine Veranstaltung und schaue, welche Location diese Zielgruppe mit ihrem Programm erreicht.

Formuliere den Neu- oder Mehrwert Deiner Veranstaltung

Schwieriger ist dann schon der Gedanke, welchen Neu- oder Mehrwert Deine Veranstaltung der Location Deiner Wahl bietet. Denn auch sie will zwar ihre Zielgruppe weiterhin ansprechen, jedoch will und muss sie auch interessante Neuheiten präsentieren und ebenso mutig sein, das bekannte Publikum mit neuen Anreizen zu halten und sogar auch neues Publikum hinzu zu gewinnen. Deine Veranstaltung muss also aus Sicht der Location sowohl ihrer Zielgruppe entsprechen, aber eben genauso einen Reiz schaffen, der neues, aber nicht völlig anderes Publikum erzielt.

Wenn Deine Partner*innen (Locations) erkennen, dass Du Dich mit diesen Fragen beschäftigst und Dein Konzept entsprechend daran angepasst hast, hast Du schon mal bessere Karten, die richtigen Ansprechpartner*innen für Dich zu gewinnen. Denn das meiste wird nicht wegen Deiner Idee abgeblockt, sondern weil es vermutlich nicht in das Konzept der Location passt.

Versuche einen persönlichen Termin zu vereinbaren

Hast Du keinerlei Verbindungen oder Beziehungen zur Intendanz der Location oder zur Leitung, versuche mit einer kurzen Mail (Idee, Wert für die Location) einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Das persönliche Gespräch ist dabei das Wichtigste, weil Dein Gegenüber Deine Überzeugung erleben und sich einen Eindruck davon machen kann, wie verlässlich Du bist. Das ist mit Mail und Telefon nicht möglich. Zu einem persönlichen Gespräch wird es jedoch nur kommen, wenn Deine Anfrage mit Deiner Idee an sich bereits zündet. Du solltest nicht verzagen, wenn Du bei mehreren Ansprechpartner*innen keinen Erfolg hast. Dann überprüfe Dein Konzept, überarbeite es oder finde geeignetere Ansprechpartner*innen.

Nutze Deine Kontakte

Hast Du Kontakte zu Kontakten, versuche Dein Konzept mit einer kurzen persönlichen Nachricht an die letztendlichen Ansprechpartner*innen über eine Mittelsperson weiterleiten zu lassen. Sie gibt den Zielempfänger*innen gleichsam das Gefühl, dass sie Dein Konzept unterstützen und es für gut befinden, sonst würden sie es nicht weitertragen. Damit ist Deine Anfrage schon etwas stärker und interessanter. Gibt es keine Antwort, lohnt es sich, telefonisch nach zu fragen. Aber ohne zu nerven. Gibt es keine Aussicht auf Erfolg, bleibt nur abhaken und neue Locations suchen.

Fazit

Die richtigen Partner*innen (Locatons) zu finden ist also schwierig, mit dem richtigen Konzept und Geduld aber möglich. Es muss alles insgesamt stimmen. Das muss man hinkriegen. Aber das ist auch eine gute Prüfung, ob Dein Konzept "fertig" und gut genug ist. Ansonsten einfach noch mal oder ganz anders denken und vor allem: lasse Dich nicht unterkriegen!


NAMM News | LD-Systems ICOA Series

LD-Systems kündigt mit der ICOA Series aktive 12'' & 15'' PA-Lautsprecher mit oder ohne Bluetooth-Funktion an.

Der ICOA von LD-Systems ist ein echter Allrounder und bietet einen für seine Klasse einzigartigen Funktionsumfang. Durch die Konstruktion mit koaxialem Aufbau und drehbarem, BEM-optimiertem CD-Horn sowie die umfangreichen und präzise abgestimmten DynX DSP-Presets ist der aktive Lautsprecher äußerst flexibel einsetzbar.

Dank der DynX DSP-Technologie von LD-Systems liefert die Box unter allen Bedingungen eine perfekte Performance mit maximaler Klarheit und Durchsetzungskraft. 4 Presets sowie ein 3-Band-EQ und eine Delay-Funktion ermöglichen die optimale Anpassung des Klangs an die jeweiligen Bedingungen.

Über 2 Line/Mic Eingangskanäle mit individuellen Gain-Reglern plus Mono Mix Ausgang können verschiedene Signalquellen angeschlossen werden. Bei der BT-Version ermöglicht das Bluetooth® Streaming die drahtlose Verbindung von Wiedergabegeräten - ideal, wenn Sie Inhalte von einem Smartphone oder Tablet abspielen möchten.

Mit seinem stoßsicheren Frontgitter und dem idealen Neigungswinkel von 55° macht der LD ICOA auch als Bodenmonitor eine ausgezeichnete Figur. Im vertikalen Einsatz kann mit der 36 mm Dual-Tilt-Stativaufnahme ein Neigungswinkel von 0° oder 5° gewählt und das System optimal an die jeweilige Beschallungssituation angepasst werden.

Mehr Infos zu den Spezifikationen gibt es im Webshop


NAMM News | Korg Synthesizer & Digitalpianos

Korg hat eine Menge neuer Produkte angekündigt und die Synth-Welt steht auf dem Kopf. Wir haben haben alle Neuheiten seit der NAMM für Dich mit Preis und voraussichtlichem Lieferdatum zusammengestellt - sofern vorhanden.

Synthesizer

Keytar

Digitalpiano

Workstation

Behalte unseren Blog für weitere Infos zu neuen Korg Produkten im Auge!

 


NAMM News | Roland RD-88 & A-88MKII

Roland bringt den neuen 88-Tasten Midi-Controller A-88MKII und das neue Stage Piano RD-88 auf den Markt.

A-88MKII

Der Roland A-88MKII ist der jüngste Vertreter professioneller MIDI-Controller von Roland und überzeugt mit seiner herausragenden Spielbarkeit sowie integrierten Kreativwerkzeugen für moderne Musiker und Produzenten. Die Kombination aus renommierter Hammermechanik-Tastatur, robuster Verarbeitung und modernen Funktionen wie USB-C, RGB-beleuchteten Reglern und Tastern sowie MIDI 2.0 (in Kürze) sorgt für eine perfekte Performance.

    • 88 Tasten (PHA-4 Standard Keyboard mit Druckpunkt und Ivory Oberfläche)
    • 8 beleuchtete, zuweisbare Pads; 8 beleuchtete, zuweisbare Drehregler; Pitch/Modulations Joystick; 2 zuweisbare Knöpfe
    • Interface: USB 2.0
    • Zonen: 3 (Lower / Upper 1 / Upper 2)
    • Benutzerspeicherplätze: 8
    • Stromversorgung: via USB oder AC-Adapter (seperat erhältlich)
    • Stromverbrauch: 260mA (USB), 300mA (AC-Adapter)
    • Lieferumfang: Bedienungsanleitung, USB Typ C auf USB Typ C Kabel, USB Typ C auf USB Typ A Kabel
    • Kosten: 999€
    • voraussichtliches Lieferdatum: März

RD-88

Seit mehr als 30 Jahren sind die Pianos der RD-Serie die erste Wahl unter professionellen Keyboardern, die weltweit auf der Bühne stehen. Ab sofort kannst du den renommierten RD-Sound und die herausragende Spielbarkeit in einem leichteren, kompakteren und erschwinglicheren Instrument genießen.

  • 88 Tasten
  • PHA-4 Standard Keyboard: Holz und Plastik Hybrid Struktur mit Druckpunkt und Ebony/Ivory Feel
  • Sound Generator: ZEN-Core, SuperNATURAL Piano, SuperNATURAL E.Piano
  • Parts: 3
  • Töne: 400 (Scene), über 3000 (sonstige)
  • Effekte: Zone Multi-Effekte, Zone EQ, Zone Tone Color, Scene Multi-Effekte, Sympathetic Resonance, Chorus/Delay, Reverb, Master Compressor, Master EQ, Input Reverb, Input EQ
  • Display: Graphic LCD 128 x 64 dots
  • Lautsprecher: Full Range (12cm x 2), Tweeter (2cm x 2)
  • Lautsprecherleistung: 6 W x 2
  • Speichermöglichkeit: extern via USB
  • Anschlüsse: Kopfhörer 6,3mm Klinke, Output 6,3mm Klinke, MIC Input 6,3mm Klinke, Line Input 3,5mm Klinke, Pedale (Dämpfer, FC1, FC2), MIDI Out, USB to Device, USB to Computer, DC In
  • Kosten: 1199€
  • voraussichtliches Lieferdatum: März


NAMM News | Yamaha YC61

Das neue Stagekeyboard Yamaha YC61 ist für den Band-Keyboarder gedacht mit umfangreicher Echtzeitkontrolle und zahlreichen Sounds.

Für den Band-Keyboarder gedacht, bietet das YC61 eine komplett neu entwickelte Virtual-Circuitry-Modeling-Organ-Engine (VCM) mit echten Zugriegeln, umfangreicher Echtzeitkontrolle und authentischen akustischen/elektrischen Pianos sowie FM-Synth-Sounds.

Das Herzstück des YC61 ist Yamaha's proprietäre Virtual-Circuitry-Modeling-Organ-Engine, die die Schaltungen der Bauteile bis hin zu den Transistoren und Widerständen nachbildet, um die klassischen Tonewheel-Orgeln in ihrem Verhalten, ihrem Charakter und vor allen
Dingen in ihrem Klang nachzubilden.

Das YC61 wurde für lange Jam-Sessions und nicht für lange Menü-Tauchfahrten konzipiert. Das intuitive Interface ermöglicht eine schnelle und einfache Umsetzung von Splits, Layer und Klangmodifikationen direkt über die Bedienoberfläche. Kompakt muss eben nicht immer komplex bedeuten. Mit einem Gewicht von lediglich 7,1 kg ist das YC61 so kompakt und leicht, dass es einen eigenen Roadie mehr als überflüssig macht.

Das Stagepiano wird voraussichtlich ab Juni lieferbar sein und kostet 1999€.

Das passende Softbag

Für den Transport bringt Yamaha auch das passende Softbag raus, mit dem Du das Keyboard zum nächsten Gig bringen kannst. Das Softbag kostet 289€ und ist ab Juni lieferbar.

 


NAMM News | Sequential Pro 3 + Sequential Pro 3 SE

Sequential kündigt den neuen Multi-Filter Mono Synth Sequential Pro 3 und der Special Edition Version Sequential Pro SE an.

Der Pro 3 verfügt über drei Oszillatoren, drei Vintage-Filter, drei LFOs, vier Endlos-Hüllkurven, eine massive 32-Slot-Mod-Matrix und ein 16 x 16 x 4-Sequenzer. Zwei digitale Effekte und vier Steuerspannungs-Ein- und -Ausgänge. Der Synthesizer wird voraussichtlich ab Februar verfügbar sein und kostet 1649€.

Der Pro 3 ist ein Hybrid aus solider Analogsynthese der alten Schule und vielseitigem Digital Technologie. Die zwei spannungsgesteuerten Oszillatoren sorgen für Wärme und Präsenz, während der dritte Wavetable-Oszillator digitale Kante und Körnung liefert. Mit 32 Tables zu je 16 Wellen und Wellenformung sind die klanglichen Möglichkeiten immens. Abgestimmtes Feedback mit Grunge und Analog Verzerrungen liefern bei Bedarf Bösartigkeit in Industriequalität. Hinzu kommen außerdem noch drei Filter (basierend auf den Vintage Designs), Expressive Sequencing, Effekte, Hüllkurven, LFOs, ein Arpeggiator und Extreme Modulation.

Die Spezifikationen des Pro 3 SE (Special Edition) sind identisch mit denen des Pro 3. Eine hochwertige Verkleidung aus Nussbaumholz, sowie das hochklappbare Bedienfeld machen den Pro 3 zur Special Edition. Das voraussichtliche Lieferdatum liegt im Februar und die Kosten für den Synth belaufen sich auf 2149€.

Mehr zu den Spezifikationen gibt es in unserem Webshop


Akai Professional stellt den MPC One vor

Kurz vor dem Start der NAMM 2020 kündigt Akai ein neues Mitglied der MPC-Familie an: die leistungsstarke, Standalone-fähige MPC One.

Kompakte Ergänzung fürs Studio

MPC One bietet eine kreative Produzentenerfahrung auf höchstem Niveau, unterstützt durch den leistungsfähigsten Prozessor, den man in einem Standalone-Produkt für die Musikproduktion finden kann. Mit einem 7-Zoll Multi-Touch-Display und einer intuitiven Touch-Benutzerführung erleben Produzenten und Musikschaffende die beste MPC im kompakten Format. Dank dem erstaunlichen Funktionsumfang und der platzsparenden Größe ist die MPC One die perfekte Ergänzung für jedes Studio. Die beispiellose Kombination aus Produktionsleistung, kompaktem Format und unglaublich günstigem Preis macht die MPC zum neuen Standard, was Leistungsvermögen und Preis-Leistungsverhältnis angeht.

10GB Samples inklusive

Netzwerkverbindung, Splice-Integration und CV/Gate-Anschlüsse werden standardmäßig geboten, damit Produzenten mühelos auf die Sounds zugreifen können, die sie brauchen. MPC One enthält 10GB an neuen Drum-Samples & Loop-Kollektionen, exklusiv kuratiert für diese neue Hardware. Mit einer umfangreichen Bibliothek an treibenden, dynamischen Drum-Sounds werden auch die höchsten Ansprüche kreativer Köpfe abgedeckt.

Die MPC One bietet die charakteristischen Synth-Engines Electric, Tubesynth und Bassline sowie die erstklassigen AIR FX für Mixing & Mastering. Mit MPC One hat jeder Künstler alles, was er braucht, um eindrucksvolle, professionelle Produktionen und den nächsten Streaming-Hit zu erschaffen.

Hardware Features

  • 16 anschlagsempfindliche RGB Pads
  • Brilliantes 7-Zoll Multi-Touch Display
  • 2GB RAM, 4GB integrierter Speicherplatz
  • MIDI In/Out
  • 8 CV/Gate Ausgänge
  • USB-Stick & SD Card Eingänge

Wie beginnst Du Deine eigene Veranstaltungsreihe?

Überlegst Du Deine eigenen Partyreihe zu schmeißen? Vielleicht ist es auch nur ein undefinierter Gedanke, der mal beim lockeren Zusammensein in der Kneipe geboren wurde. Musiker und Songwriter Arno Zillmer veranstaltet seit 2018 seine erfolgreiche Open Mic Night in der WABE Berlin. Mit der Unterstützung durch Backline-Equipment für die Bühne sind wir als Kooperationspartner dabei. In diesem Gastbeitrag erklärt er Dir wie Du Deine Idee festigst und was Du am Anfang beachten musst, um den Weg zur erfolgreichen Veranstaltungsreihe zu ebnen.

1. Sei Dir der Arbeit bewusst

Die aus meiner Sicht wichtigste Frage an Dich selbst ist, in wie weit Du bereit bist, Deine Idee tatsächlich real umzusetzen. Denn schon bei der ersten rationalen Überlegung, was es braucht, um eine Veranstaltung sowohl technisch, als auch formell, logistisch und organisatorisch durchzuführen, wird einem klar, dass es anstrengend wird. Und wenn Du die Idee nicht nur einmalig, sondern regelmäßig am Leben erhalten willst, muss Du Dir gleichsam über den andauernden Arbeitsumfang bewusst sein. Erst, wenn Du überzeugt davon bist, das durchzuhalten, kannst Du den Grundstein für Deine Arbeit legen.

2. Formuliere Deine Vision in prägnanter Form

Deine Idee musst Du dann so prägnant formulieren, dass Du die Partner*innen, mit denen Du arbeiten möchtest, in einem groben Umriss davon überzeugst. Die Vorstellung Deiner Idee muss immer kurz und knapp sein und vor allem das Highlight präsentieren. Denn Du willst was von den anderen und es ist schon eine Wertschätzung an sich, dass sie sich Zeit nehmen, Dir zu zuhören. Deshalb: verschwende diese Zeit nicht!

3. Was macht gerade Deine Veranstaltung spannend?

Das Highlight muss Zugpferd für Deine Veranstaltung sein, das sowohl Teilnehmer*innen und Acts dazu bewegt, bei Dir aufzutreten und/oder das Publikum, diese Veranstaltung erleben zu wollen. Deinen Partner*innen musst Du sehr schnell Argumente liefern, weshalb sich Deine Idee für sie selbst lohnen wird. Denn ohne Eigennutz und -wert gibt es keinen Grund für Deine Partner*innen, daran mitzuwirken. Das ist keine Ignoranz. Das ist die Aufrechterhaltung ihrer Existenz.

4. Hole Dir Unterstützung

Die ersten Partner*innen, die Du von Deiner Idee überzeugen möchtest, sollten in jedem Fall welche sein, die Deine Idee professionell ins Leben rufen können. Deshalb reicht es nicht aus, ein Team um Dich herum zu finden, was Deine Idee nur ideell gut findet und Dich unterstützen möchte. Das ist zwar auch wichtig, aber die zweite Priorität. Dein Team ist später Dein Inner Circle, mit dem Du Deine Veranstaltung organisierst. Partner*innen sind in dem Sinne Deine offiziellen Fenster nach draußen, die Dir ermöglichen, Deine Idee professionell umzusetzen.

Deine Partner*innen werden Dir die technischen und formellen Baustellen aufzeigen, die für Deine Veranstaltung zu bearbeiten sind. Für jede einzelne Baustelle brauchst Du dann jemandem in Deinem eigenen Team, den Du quasi als Baustellenleiter*in beauftragst. Ob nun ehrenamtlich oder mit einer Vergütung. Das ist in erster Linie Verhandlungssache mit Deinem Team auf Basis der finanziellen Möglichkeiten.

5. Beachte die Kosten

Dabei kommt schnell die Frage auf, welche wirtschaftlichen Optionen Dir Deine Veranstaltungsidee ermöglicht und welche nicht. Wen und was musst Du für die Umsetzung in jedem Fall finanzieren, bei wem kannst Du auf vorerst ehrenamtliche Unterstützung zählen? Deshalb musst Du an dieser Stelle auch einen Kosten- und Einnahmeplan erstellen. Grob immer mit dem Gedanken, wie hoch der Eintrittspreis auf die angesprochene Zielgruppe bei wie viel möglichen Personen im Publikum sein kann.

Fazit

Spätestens an dieser Stelle musst Du Dir darüber bewusst sein, dass die eigene Veranstaltung gerade in den ersten Monaten oder Jahren kein Gewinngeschäft fürs eigene Einkommen sein wird. Eine Veranstaltung muss sich etablieren, einen Ruf produzieren und in der Veranstaltungswelt bekannt werden, um ein Hit, ein Gewinn zu werden. Lass Dich davon aber nicht einschüchtern! Probiere Dich und Deine Idee aus! Es ist wichtig die lokalen Clubs und Künstler*innen zu unterstützen und das Angebot der Veranstaltungen divers zu halten.

 


Berlin | Creative Strings Workshop mit Max Grosch

In den letzten Jahren hat sich im Bereich des kreativen Spiels mit Streichinstrumenten viel bewegt. Zudem bieten E-Instrumente Streichern heutzutage eine große Bandbreite zur Entfaltung Ihrer Kreativität. In Kombination mit Loop Station und Effektpedal werden improvisatorische Ideen und Songwriting leichter zugängig.

Anhand von elektronischen Streichinstrumenten erfahren die Kursteilnehmer hierzu konkrete Hilfen und neue Anregungen, um selbständig weiter zu experimentieren. Außerdem spricht Max Grosch über Rhythmik, Phrasing, Übemethoden und Anleitung zum Erlernen moderner Stilistiken wie Jazz/Rock/Pop.

In einem offenen Workshop sind Teilnehmer unterschiedlichen Levels willkommen!

Mehr zu Max Grosch

Max Grosch ist einer von Europas führenden Jazzgeigern und Pädagogen im Bereich ‚creative strings‘. Er besetzt seit 2004 eine Professur Stelle für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium und unterrichtet zusätzlich seit 2012 an der Hochschule für Musik in München.